Historie
Die Geschichte der Familie Staudacher gründet auf einer langen Wirtetradition, deren Wurzeln im österreichischen Tirol liegen. Johann Staudacher, der Ururgroßvater von Peter Staudacher, bewirtschaftete um 1880 den Gasthof „Römisch-Deutscher Kaiser“ in Stams/Mötz, in dem auch große Persönlichkeiten wie der einstige Kaiser Franz Josef gerne einkehrten.
Auch Johanns Ehefrau, selbst in der Gastronomie tätig, war im Umgang mit Hoheiten geübt. Im Besitztum Schloss Fernstein (früher eine Mautstelle der Fugger, heute Fernpass) bewirtete sie König Ludwig II. von Bayern, der des Öfteren – besonders gern zur Winterszeit mit seinem Schlitten von Schloss Linderhof kommend – im Fernsteiner Gasthof einkehrte.
Franz-Josef Staudacher, Johanns Sohn, heiratete eine Wirtstochter aus Garmisch und kaufte dort 1907 eine herrliche Villa. Als immer mehr Städter zur Sommerfrische nach Garmisch kamen, wurde das schmucke Anwesen zur Pension umgebaut. Der Staudacherhof war geboren.
Ihr Sohn Josef und dessen Ehefrau Anna führten das gastliche Domizil bis zum Jahre 1965, obwohl sie während des 2. Weltkrieges schwerste Hürden zu nehmen hatten. U.a. wurde das Haus als Säuglingsheim beschlagnahmt, zur Kinderlandverschickung benutzt und Zwangseinweisungen von Flüchtlingen vorgenommen. 1965 übergaben sie es dann ihrem Sohn Franz-Josef und seiner Ehefrau Ursula, die die Familienpension zum heutigen 4-Sterne Superior Hotel zum Wohlfühlen und Genießen etablierten. Sohn Peter und dessen Frau Dagmar schreiben die traditionsreiche Geschichte seit Ende 2008 fort. Und alle hoffen natürlich, dass die jüngsten Familienmitglieder, Maximilian (2) und Valentina (1), auch einmal in die Fußstapfen Ihrer Eltern treten.


